Update: bereits vermietet! Neu in der Vermietung

3ZKDB, Gäste-WC mit Dusche, Balkon und Stellplatz in Mönchengladbach-Bettrath zum 01.12.2020 neu zu vermieten. Das Objekt befindet sich im 1. OG eines ruhigen und gepflegten 6-Parteien-Hauses aus dem Baujahr 1993, ist ca. 84qm groß und verfügt in der gesamten Wohnung über einen Fliesenboden mit Fußbodenheizung. Die Kaltmiete beträgt 630€. Im Keller besteht die Möglichkeit eine Waschmaschine sowie einen Trockner (jeweils mit eigenen Zählern) anzuschließen, auch ein eigenes, abschließbares Kellerabteil gehört zu der Wohnung. Bei Interesse bitte über das Kontaktformular eine Nachricht hinterlassen.

Status Eigentümerversammlungen

Zwischenzeitlich wurden alle Eigentümerversammlungen unter Einhaltung aller Hygienevorschriften durchgeführt. Nun geht es an die Umsetzung der Beschlüsse. Wir danken allen Eigentümern für Ihr Verständnis und Ihre Geduld in diesen außergewöhnlichen, herausfordernden Zeiten.

Werdender Wohnungseigentümer in einer WEG

Der BGH präzisiert in einem aktuellen Urteil (V ZR 159/19 vom 14.02.2020), die Definition eines werdenden Eigentümers innerhalb einer WEG:

Werdender Wohnungseigentümer ist auch derjenige, der erst nach Entstehen der WEG vom teilenden Eigentümer Wohnungseigentum erwirbt und durch eine Auflassungsvormerkung und Übergabe der Wohnung eine gesicherte Rechtsposition erlangt. Unerheblich ist, ob dieser Ersterwerb während der eigentlichen Vermarktungsphase oder erst längere Zeit nach deren Abschluss erfolgt.

Er ist während der Übergangsphase bis zu seiner Eintragung als Eigentümer wie ein Wohnungseigentümer zu behandeln und deshalb auch berechtigt, an der Eigentümerversammlung teilzunehmen und abzustimmen.

Belästigung des Sondereigentums (BGH-Urteil vom 24.01.2020)

Aktenzeichen: V ZR 295/16:

Der Bundesgerichtshof hatte sich in diesem Verfahren mit einer Geruchs- und Lärmbelästigung, über die sich ein Wohnungseigentümer beschwerte, zu befassen. Die Belästigung ging von einer Wohnung aus, die unter seiner lag und die von einem anderen Eigentümer an Personen vermietet wurde. In einer Eigentümerversammlung wurde beschlossen, den Unterlassungsanspruch vom einzelnen Eigentümer auf die Gemeinschaft zu übertragen und die Eigentümergemeinschaft zu ermächtigen, Unterlassungsklage zu erheben. Der direkt betroffene Wohnungseigentümer reichte parallel eine eigenständige Klage ein.

Er hatte damit aber weder beim Landgericht München noch beim Oberlandesgericht Erfolg. Beide Instanzen wiesen die Klage ab. Die Gerichte vertraten die Ansicht, dass der einzelne Wohnungseigentümer nicht mehr berechtigt sei, Klage zu erheben.

Der BGH hob die Entscheidungen der Vorinstanzen auf und bestätigte, dass der einzelne Eigentümer berechtigt sei, die Unterlassungsklage wegen der Geruchs- und Lärmbelästigung anzustrengen. Es handele sich hier um eine unmittelbare Beeinträchtigung seines Sondereigentums. Hiergegen könne der Eigentümer individuell vorgehen. Darüber hinaus entschied der BGH, dass Klageansprüche dieser Art die Eigentümerversammlung nicht per Beschluss übernehmen könne.

In seiner Urteilsbegründung stellte der BGH auch klar, dass es an seiner Rechtsauffassung auch nichts ändere, wenn das Gemeinschaftseigentum ebenfalls unter der Lärm- und Geruchsbelästigung leide. Dann könne die Eigentümergemeinschaft lediglich die Ansprüche wahrnehmen, die sich auf das Gemeinschaftseigentum beziehen.

Eigentümerversammlungen 2020

Aktuell wurden alle noch ausstehenden Eigentümerversammlungen terminiert und die Einladungen hierzu termingerecht versandt. Die Versammlungen finden in ausreichend dimensionierten, externen Räumlichkeiten unter Einhaltung der geforderten Hygienevorschriften statt. Auf die Hygienevorschriften sowie die Möglichkeit, sich in der Versammlung per Vollmacht vertreten zu lassen, wurden alle Eigentümer in den Einladungsschreiben hingewiesen.

Somit werden die Vorgaben des WEG sowie der Erlasse der Landesregierung NRW auch in Corona-Zeiten vollumfänglich erfüllt.